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Das Piemont - Die Mazzetti Region

Das Piemont – das Paradies für Wein- und Grappa-Liebhaber

Die Traditionsbrennerei Mazzetti d’Altavilla liegt im Herzen der berühmten Weinregion Piemont, die weltweit für ihre hervorragenden Weine und eine einzigartige Vielfalt von Rebsorten bekannt ist. Das Piemont liegt im Nordwesten Italiens und erstreckt sich über die sieben Provinzen Alessandria, Asti, Biella, Cuneo, Novara, Verbano-Cusio-Ossola und Vercelli. Wein wird dort in den vier Weinbauregionen La Langhe, Il Monferrato, L’Astigiano und Il Nord auf einer Rebfläche von ca. 50.000 Hektar angebaut. Von dieser wird pro Jahr knapp 3 Millionen Liter Wein gewonnen. Dabei werden über 100 verschiedene Rebsorten kultiviert, die teilweise sehr selten sind und die es nur im Piemont gibt. Diese sog. autochthonen Rebsorten haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Regionen Langhe, Roero und Monferrato im Jahr 2014 zum UNESCO Weltkulturerbe wurden. Damit wurde die traditionelle und über Jahrhunderte entwickelte Weinkultur im Piemont als Welterbe ausgezeichnet und steht unter besonderem Schutz.

Das Piemont, ein Paradies für Grappa-Liebhaber

GROSSE VIELFALT AN WEINSORTEN

Etwa 90 Prozent des im Piemont angebauten Weins sind rote Rebsorten, wie die dort heimische Nebbiolo-Traube, aus der die berühmten Spitzen-Rotweine Barolo und Barbareso hergestellt werden, sowie die Barbera-Traube, die flächenmäßig die meist verbreitete Rebsorte in der Region ist. Hinzu kommen zahlreiche weitere roten Sorten wie beispielsweise Bracchetto, Grignolino, Dolcetto und Freisa. Es gibt aber auch Weißwein, unter anderem Arneis, Cortese, Pinot Bianco und Moscato Bianco.

Aufgrund der unglaublichen Vielfalt an Rebsorten gibt es für Wein- und Grappa-Liebhaber im Piemont immer wieder Neues zu entdecken. Oft findet man regionale Rebsorten, die es nur sehr selten gibt, und deren Namen außerhalb des Piemonts kaum bekannt sind, so dass man sich gelegentlich erst informieren muss, ob es sich um eine weiße oder rote Rebsorte handelt. Verwirrend können auch die vielen Bezeichnungen für Weine sein, bei denen oft die Traubensorte, manchmal jedoch auch das Anbaugebiet angegeben ist. Das ist darauf zurückzuführen, dass es über 60 „DOC“ und „DOCG“-Weine im Piemont gibt. Die Abkürzung „DOC“ steht auf italienischen Weinflaschen für „Denominazione di Origine Controllata“ – eine Bezeichnung für herkunftskontrollierte Weine bestimmter Anbaugebiete. DOCG steht für „Denominazione di Origine Controllata e Garantita“ (kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung). Diese stehen in der Qualitätsstufe über den „DOC“-Weinen. Es werden nur bestimmte Rebsorten zugelassen und es gibt auch äußerst strenge Vorschriften zum Ausbau und der Reifezeit der DOCG Weine. Die Weine dürfen nur im jeweiligen Anbaugebiet in Flaschen abgefüllt werden und erhalten eine amtliche Banderole. Zudem ist der maximal erlaubte Hektarertrag nochmal deutlich niedriger als bei den anderen Klassifikationen. Aufgrund der hohen Anforderungen erhalten in Italien daher aktuell nur ca. 5 Prozent der produzierten Weine das DOCG Gütesiegel.

Man kann den Eindruck haben, dass jedes Dorf und jeder Hügel im Piemont seinen eigenen Wein besitzt und daraus dann wieder ein eigener Grappa destilliert wird. Ganz so unübersichtlich ist es dann aber doch nicht, denn die wichtigsten Weinanbaugebiete konzentrieren sich auf einige Zentren, an denen man sich gut orientieren kann.

Die wichtigsten Weinanbaugebiete des Piemonts

Die Langhe ist die bedeutendste und größte Anbauregion des Piemonts. Sie liegt im Südwesten der Region südlich von Turin und um die Stadt Alba. Sie zeichnet sich durch ihre kalkhaltigen und lehmigen Böden aus, wodurch die dort angebauten Trauben ihren aromatischen Charakter erhalten und die Weine ihren vollmundigen Geschmack. Aus der Langhe stammen unter anderem die DOCG-Weine Barolo und Barbaresco. Dabei handelt es sich um Spitzenweine, die von Weinliebhabern weltweit geschätzt werden. Sie werden beide aus Nebbiolo-Trauben hergestellt, unterscheiden sich allerdings durch die unterschiedlichen Höhen der Anbaugebiete in ihrem Aroma.

Barolo gehört zu den kleineren Anbaugebieten und liegt südwestlich von Alba in der Langhe-Region, gleich neben der Anbauregion Barbaresco. Barolo-Wein gilt als „König des Piemonts“ und ist der international bekannteste Rotwein aus dem Piemont. Er zeichnet sich durch seinen komplexen und vollmundigen Geschmack aus, der sich auch in Grappas aus Tresterbränden dieser Rebsorte wiederfindet.

Die Barbaresco-Region liegt ebenfalls in der Langhe und nur knapp 20 Kilometer entfernt von der Barolo-Anbauregion. Die Weinberge beginnen nordöstlich von Alba und umfassen die Anbaugebiete in den Gemeinden Treiso, Neive und Barbaresco. Da sie tiefer als die der Barolo-Region liegt, können die Nebbiolo-Trauben für den Barbaresco früher gelesen werden. Außerdem sind die Böden sandiger und leichter als im Barolo-Gebiet. Dadurch wird der Barbaresco etwas leichter als der Barolo, mit weniger Tanninen.

Die Barbaresco-Region liegt ebenfalls in der Langhe und nur knapp 20 Kilometer entfernt von der Barolo-Anbauregion. Die Weinberge beginnen nordöstlich von Alba und umfassen die Anbaugebiete in den Gemeinden Treiso, Neive und Barbaresco. Da sie tiefer als die der Barolo-Region liegt, können die Nebbiolo-Trauben für den Barbaresco früher gelesen werden. Außerdem sind die Böden sandiger und leichter als im Barolo-Gebiet. Dadurch wird der Barbaresco etwas leichter als der Barolo, mit weniger Tanninen.

Hervorragende Weine gibt es auch im Roero-Gebiet, einer recht kleine Anbauregion, die ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Die Landschaft liegt im nordöstlichen Teil der Provinz Cuneo zwischen Po-Ebene und der östlich angrenzenden Region Langhe sowie westlich von Barbaresco. Aus diesem Teil des Piemonts stammt der berühmte Rotwein Roero und der vorzügliche Weißwein Roero Arneis.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche kleinere Anbauflächen, auf denen alte und nur im Piemont beheimatete Rebsorten angebaut werden. Zu diesen Rebsorten gehören die Rotweinsorten Ruchè und Grignolino, die von Kennern sehr geschätzt werden.

Mazzetti und das Piemont - eine Kombination für hochkarätigen Grappa

Grappas von Mazzetti d’Altavilla – eine beeindruckende sensorische Reise durch das Piemont

Die renommierte Brennerei Mazzetti d’Altavilla fängt die einzigartige Trauben-Vielfalt aus dem Piemont gelungen in ihren Grappa-Bränden ein. Besonders schonend wird der Trester bei Mazzetti im diskontinuierlichen Verfahren gebrannt. Dadurch entstehen sehr feine und aromatische Destillate, die den besonderen Charakter und das Aroma der verwendeten Trester aus dem Piemont bewahren. Mit über 170 Jahren Erfahrung ist im Familienunternehmen Mazzetti d’Altavilla eine beeindruckende Kollektion an Einzeltrauben-Grappas aus dem Piemont entstanden, die eine beeindruckend sensorische Reise durch das Piemont bieten.

So gibt sortenreine Mazzetti Grappa zu kaufen, beispielsweise Grappa di Chardonnay, di Moscato und di Barolo. Exzellente Cuvee Grappa und im Fass gereifte Varianten runden das Produktportfolio ab. Die im Fass gelagerten Mazzetti Grappa beeindrucken den Genießer mit ganz unterschiedlichen Facetten. Nicht nur gebrauchte Fässer wie Sherry-, Moscato- und Bourbon-Fässer werden zur natürlichen Verfeinerung der Tresterbrände verwendet. Auch die Einwirkung verschiedener Holzarten, Akazie, Eiche und Kastanie prägen die Mazzetti Destillate.

Ein faszinierendes Sortiment an Grappas aus vielen Traubensorten steht im Shop bereit und lädt Grappa-Kenner und Genießer zu einer sensorischen Reise durch das Piemont ein.

Mazzetti 7.0 Region